Die Holzvergaserkessel unterscheiden sich von herkömmlichen Feststoffbrennkesseln. Nach dem Anzünden des Brennstoffes ensteht in kurzer Zeit eine optimale Verbrennungstemperatur, die für die Einleitungder pyrolitischen Destillation (Austrocknung/Vergasung) des Holzes in der Füllkammer sorgt. Das so entstandene Gas wird unter Beimischung von dosiert zugeführter Luft in der Brennkammer verheizt.
Die so freigesetzte Wärme wird an den Heizkeselwänden und in den Wärmetauschrohren an das Heizkesselwasser abgegeben.
Kesselgehäuse und Wärmetauschrohre werden aus Qualitätsstahlblechen in den Stärken 4-5 mm gefertigt. Verbrennungsdüse und Rost sind aus geprüften Gusseisen hergestellt. Das Anheizenverläuft ähnlich wie beim herkömmlichen Festbrennstoffkessel. Der gefüllte Heizkessel besitzt bei mittlerem Wärmebedarf eine Brenndauer von vielen Stunden..
Wird keine Wärme abgenommen, so hält der Kessel bis zu vollen 24 Stunden in der Ruhephase aus, ohne bedient zu werden. Die geringfügig anfallende Asche sollte in 3-5 Tagen entnommen werden.
Als Brennstoff wird naturbelassenes Holz in Längen bis 50cm und Dicken bis 20 cm verwendet. Das Holz sollte 1-2 Jahre luftgetrocknet sein (ca. 20% Feuchtigkeit)