Regenwassernutzung

Der Verbrauch jedes Bürgers in Deutschland beträgt im Durchschnitt 127 Liter am Tag. Davon werden alleine 40 Liter für die Toilettenspülung verbraucht. Steigende Preise für Wasser und Abwasser und ein erhöhter Umweltschutzgedanke, haben in den letzten Jahren zu einer steigenden Nachfrage, insbesondere bei Neubauten, geführt.
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Die Installation und der Einbau werden mit Ihnen Schritt für Schritt erörtert und Sie erhalten, außer einer detailierten Anleitung, natürlich auch telefonischen Support, wenn Fragen oder Unklarheiten auftauchen sollten.
Zubehör/Ergänzungen
Verwendungsvorschriften
Regenwasseranlagen können zum Zwecke der WC-Spülung, Gartenbewässerung und zum Wäschewaschen in privaten oder öffentlichen Gebäuden betrieben werden und stellen kein hygienisches Risiko für die Benutzer dar. Fachgerechte Planung und Ausführung sowie regelmäßige Wartung und die strikte Einhaltung der geltenden Rechtsvorschriften und Normen sind für die Akzeptanz der öffentlichen Stellen notwendig. Damit kann der der Bau und der Betrieb von Regenwassernutzungsanlagen kann nicht untersagt werden
Entscheidend für einen dauerhaft sicheren Betrieb und wichtige
Voraussetzung für die Akzeptanz der Regenwassernutzung bei den
entsprechenden öffentlichen Stellen sind die Genehmigungen. Der Bau
und der Betrieb von Regenwassernutzungsanlagen kann nicht untersagt
werden, sofern die einschlägigen Vorschriften eingehalten werden.
(Trinkwasserverordnung, DIN 1986, DIN 1988, DIN 1989, DIN 2000 und
DIN 2001)
Folgende Punkte sind dort zwingend vorgeschrieben:
- Um beim Trinkwassernetz eine Belastung durch Keime auszuschließen, ist eine Trennung durch ein getrenntes Rohrsystem für Regenwasser erforderlich (Vorschrift der DVGW).
- Eine Nachspeisung von Trinkwasser in den Regenwasserspeicher oder in den Nachspeisebehälter sollte nur im freien Auslauf oberhalb des höchstmöglichen Wasserstandes (Rückstauebene) erfolgen.
- Es sollte eine dauerhafte und eindeutige Kennzeichnung aller Regenwasserleitungen unter Putz mit Trassenbändern, auf Putz mit Klebefahnen sowie an allen Zapfstellen angebracht werden.
- Zapfstellen für Regenwasser müssen gegen unbefugte oder unbeabsichtigte Entnahme - vor allem durch Kinder - gesichert werden. Das kann gewährleistet werden durch abnehmbarer Steckschlüssel oder abschließbarer Ventiloberteile.
- Gegen das Eindringen von Schmutzwasser (Rückstau) aus der Abwasserkanalisation sind Sicherungen erforderlich.
Wahl der Zisterne:
Das zentralen Elemente einer Regenwassernutzungsanlage ist die Zisterne. Die Zisterne kann im Garten oder Hof im Erdreich vergraben werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit, eine Zisterene im Keller aufzustellen.
Zisterne aus Beton
Vorteil: Auf Grund ihrer Stabilität sind Betonzisternen befahrbar und dadurch zum Einbau unter Hofflächen und Einfahrten geeignet. Leicht saures Regenwasser wird durch den Beton etwas neutralisiert und mindert dadurch die korrodierende Wirkung des Regenwassers ein wenig. Wegen des hohen Eigengewichts des Deckels ist keine Sicherheitsmaßnahme zur Verhinderung von Unfällen mit Kleinkindern erforderlich
Nachteil: Durch das höhere Gewicht. Es ist ein größerer Aufwand bei Transport und Einbau nötig.
Zisterne aus Kunststoff
Vorteil: Kunststoffzisternen sind wesentlich leichter als Betonzisternen, was den Transport und das Einlassen ins Erdreich wesentlich vereinfacht. Für einen schnellen Einbau ohne großen Aushub sind Flachtanks die ideale Lösung. Bei geringen Platz auf dem Grundstück bieten sich Kunststoffzisternen für den Keller an, die als Batterien geschaltet werden können und durch Türen passen.
Nachteil: Auf Grund der geringeren Stabilität ist der Deckel üblicherweise nicht befahrbar, alternativ gibt es aber auch befahrbare Modelle. Der Deckel muss zudem ausreichend gesichert sein, um Unfälle mit Kleinkindern zu verhindern.
Aufbau einer Regenwassernutzungs-Hausanlage

Die Anlage zur Regenwassernutzung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
Zisterne - Filter - Hauswasserwerk - Leitungsnetz
Regenwasser, das vom Dach abfließt, wir über einen
Regenwasserfilter in den Regenwasserspeicher (Tank oder Zisterne)
geleitet. Der Einbau des Speichers kann innerhalb oder außerhalb
(unterirdisch) des Hauses vorgenommen werden. Im Keller werden
Kunstofftanks aus Polyethylen verwendet. Bei einem Einbau im
Erdreich können sowohl Kunstoff-, als auch Betonzisternen zum
Einsatz kommen. Um ein Überlaufen bei voller Zisterne oder Tank zu
verhindern, wird ein Abfluss zum Kanal oder zur Versickerungsmulde
gelegt.
Das gespeicherte Regenwasser wird nun mit einer Saugpumpe zu den
einzelnen Verbrauchsstellen gefördert. Dafür wird ein eigenes
Leitungsnetz installiert. Durch eine automatische
Füllstandserfassung und Nachspeisung durch die regionale
Trinkwasserversorgung wird die Versorgung bei leerem Speicher
sichergestellt.
Ermittlung der Speichergröße
Wir ermitteln gerne die für Ihre Bedürfnisse optimale Speichergröße und machen Ihnen ein unverbindliches Angebot. Füllen Sie einfach unser Formular aus.
Sie können aber auch selbst Ihren Speicherbedarf errechnen. Laden Sie hierzu nachfolgendes PDF herunter:
- optimale_Regenspeichergroesse
(PDF, 496 kB)

